Samstag, 12. Oktober 2013

Aktuelles zum Nahwärmenetz Nordhalben Süd

Bei der zweiten Infoveranstaltung am Donnerstag, den 10. Oktober 2013 im Haus des Gastes wurden die bisherigen Tätigkeiten des NohA-Planungsteams und der aktuelle Trassenplan vorgestellt sowie ein Ausblick über die weiteren Planungsschritte gegeben.

Bernd Daum begrüßte die an Nahwärme interessierten Bürgerinnen und Bürger, sowie Herrn Johannes Schnabel von Energievision Frankenwald e.V.
Da auch "neue Gesichter" dabei waren, fasste Herr Schnabel nochmals kurz die Besonderheiten und die Vorteile einer Nahwärmeversorgung auf Hackschnitzelbasis zusammen.
Er zeigte deutlich auf, dass die Heizkosten mit einer Hackschnitzel-Nahwärmeversorgung günstiger sind als mit Ölzentralversorgung. Wenn die Preisentwicklung bei Heizöl (12% in den letzten Jahren) so weitergeht, wird die Schere zugunsten einer Nahwärmeversorgung in Zukunft noch weiter auseinandergehen.
Herr Schnabel zeigte den aktuellen Trassenplan, der jedoch, was den Leitungsverlauf betrifft, noch optimiert werden muss. Hintergrund ist die sogenannte Wärmebelegungsdichte von 500 kWh je Meter Rohrleitung und pro Jahr. Um eine kfw-Förderung zu erhalten, muss dieser Wert erreicht werden.

Vom NohA-Planungsteam wurden nahezu alle betroffenen Haushalte besucht und informiert. Einige Hausbesitzer kamen selbst auf uns zu und baten um Informationen. Bei diesen Besuchen wurden viele Fragen gestellt, die an diesem Abend für alle anwesenden Gäste nochmals beantwortet wurden.

Um Rechtssicherheit bei den weiteren Planungen zu erhalten, ist es notwendig, dass ein Wärmelieferungs-Vorvertrag abgeschlossen wird. Der Entwurf eines Vorvertrages wurde vorgestellt und erläutert.
Diese Verträge werden vom Planungsteam an die bisher gemeldeten Haushalte verteilt.
Stichtag für den Rücklauf ist der 31. Dezember 2013.
Auf Basis dieser Daten werden wir dann ab Januar 2014 die "Zukunftsenergie Nordhalben GbR" um die Teilnehmer erweitern und eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben. Diese ist die Grudlage aller weiteren Planungen und Förderungen.

Bei Fragen wenden Sie sich an
Bernd Daum, Blumenstr. 25a
bernhard.daum (at) gmail.com


download
Trassenplan_Stand_September-2013 (250 kb als pdf)
Wärmelieferungs-Vorvertrag (121 kb als pdf)

Interessanter Artikel im Fränkischen Tag:
Quelle: Fränkischer Tag vom 12./13. 10. 2013



Dienstag, 1. Oktober 2013

2. Infoveranstaltung zum Nahwärmenetz Nordhalben Süd

Herzliche Einladung zu einer weiteren Informationsveranstaltung.

am
Donnerstag, 10. Oktober
um 19.30 Uhr
im Haus des Gastes

Mitglieder der NohA-Planungsgruppe haben seit der letzten Infoveranstaltung alle betreffenden Haushalte besucht und über das geplante Nahwärmenetz informiert.
Hierbei wurden uns viele Fragen gestellt, die sicherlich auch für die Allgemeinheit von Interesse sind.
Wir haben nun aktuelle Daten und möchten an diesem Abend die neuesten Informationen weitergeben und uns Zeit nehmen für Antworten auf die vielen Fragen.



Freitag, 6. September 2013

Kanalsanierung seit Jahren vernachlässigt


Seit dem ersten Bürger-Info Brief vom November 2012 fordert der AK-RÜB von NohA wiederholt die zwingend notwendige Kanalsanierung.
So haben wir in den vergangen Monaten immer wieder auch den Kanal zwischen dem bestehenden Regenüberlaufbecken (RÜB) und der Kläranlage besichtigt.
Hierbei wurde folgendes festgestellt:
Während der Regenperiode bis Juni 2013 quoll Abwasser und Unrat im Bereich der Stoffelsmühle, aus den Kanalschächten in die Wiesen.
In der Trockenzeit, seit Juli, war dort zwischen zwei Schächten eine deutliche Wasserzunahme im Kanal festzustellen, obwohl hier kein Zulauf in den Kanal mündet.
Am 27.08.13 konnte bei einer Begehung an einer anderen Stelle ein Kanalschaden in einem Schacht festgestellt und gefilmt werden. Das Video ist unten zu sehen und zeigt deutlich, wie Grundwasser durch ein Leck von unten in den Kanal strömt.
All diese Ergebnisse bestärken uns in der Auffassung, daß nur eine Kanalsanierung zielführend ist um den hohen Fremdwasseranteil zu senken. Dies gehört zu den Pflicht-, und Daueraufgaben einer
Kommune und wurde in Nordhalben seit Jahren vernachlässigt. NohA hat schon wiederholt darauf hingewiesen, daß die Kanalschäden verantwortlich für den hohen Fremdwasseranteil sind.
Auch das Umweltministerium weist auf die Notwendigkeit hin, daß die Sanierung von Schäden zügig in Angriff zu nehmen sind.
Was nützt ein neues RÜB in Nordhalben, wenn auf dem kilometerlangen Weg zur Kläranlage sogenanntes „Fremdwasser“ (hier Grundwasser) eindringt und das Klärwerk immens belastet.
Sauberes Grundwasser wird im Kanal verschmutzt und anschließend in der Kläranlage aufwendig und kostenintensiv gereinigt !




Sonntag, 1. September 2013

Informationsrundgang zu Versickerungsanlagen

Großes Interesse  an Regenwasser Versickerung

Trotz Ferienzeit und schönem Wetter waren am Samstag (24.08.13) mehr als   zwanzig Hausbesitzer der Einladung von NohA gefolgt, verschiedene Regenwasser - Versickerungsanlagen zu besichtigen.
Der Rundgang begann am Nordwaldmarkt, wo Reinhard Wolf einen der drei "alten", bereits bestehenden Sickerschächte zeigte. Diese Anlage wurde durch einen weiteren Schacht ergänzt. Dadurch wird jetzt das komplette Regenwasser des Marktes versickert, was eine jährliche Ersparnis von 374.- € Abwassersplittinggebühr bringt.

Beim Anwesen von Karl Roth wurde deutlich, dass Versickerung schon seit Jahrzehnten problemlos und sicher funktioniert.
 Als weitere Station des Rundganges wurde das Anwesen von Gerhard Schneider aufgesucht. Er setzte in letzter Zeit mehrere verschiedenen Möglichkeiten der Regenwasser Versickerung auf seinem Grundstück um. Anschaulich wurde hier gezeigt, mit welch einfachen Lösungen eine Versickerung durchgeführt werden kann. Wichtig ist die richtige Umsetzung einer maßgeschneiderten Lösung.
 
Auch Ralf Mohr lud ein, seine kürzlich errichtete Anlage zu besichtigen. Er versickert in einer offenen Grube in seinem Garten, die mit Steinen ausgelegt ist. Es sei erstaunlich, so Ralf Mohr, wie schnell das Wasser in dieser Grube verschwindet. Selbst beim jüngsten Starkregen Ereignis stand kaum Wasser in der Grube, obwohl das Zulaufrohr von 80mm Durchmesser ständig voll gewesen sei
 
 Bei der anschließenden Einkehr wurde auch über verschiedene, fertige Versickerungssysteme von diversen Herstellern gesprochen. Die Preise hierfür seien durchgängig günstig. Weiterhin wurde festgestellt, dass bei der Durchführung verschiedener Sickeranlagen auch die einheimischen Firmen Aufträge erhalten könnten, z.B. durch Materialeinkauf, oder Baggereinsätze. Die Wertschöpfung bliebe dadurch vor Ort und sichere darüber hinaus sogar Arbeitsplätze.
 
Mit diesem ersten Rundgang schließt NohA vorläufig den samstäglichen Infostand. Wir danken für den großen Zuspruch, den interessanten Gesprächen, Diskussionen und den Hinweisen, die wir hier erhalten haben.
Für weitere Fragen rund um die Versickerung steht NohA AK RÜB weiterhin jedem gerne zur Verfügung.
beim Nordwaldmarkt

der neue Versickerungsschacht am Nordwaldmarkt


Gerhard Schneider gibt Auskunft

einfach und wirkungsvoll


hier wird versickert

so einfach geht Versickern

Ralf Mohr erklärt seine Versickerungsanlage
Fotos: Ludwig Pötzinger