Montag, 12. April 2010

Diskussionen über unsere NohA-Broschüre

Unsere Broschüre, gerichtet an alle bayerischen Abgeordneten und Parteien, hat die Situation im ehemaligen Grenzgebiet Oberfrankens und besonders Nordhalben,  eindrucksvoll dargestellt.
Als Reaktion kamen etwa 40 Schreiben, E-Mails und Anrufe. Insgesamt war man von der  Bürgerinitiative sehr beeindruckt. Alle haben Zustimmung und Verständnis bekundet.
Einige Politiker haben einen Besuch in Nordhalben angekündigt. Zwei Landtagsabgeordnete  und ein Bundestagsabgeordneter waren bereits hier. Auf deren  Wunsch (im kleinen Kreis) fanden rege Aussprachen statt.
Zwei Termine sind noch vereinbart zu der Politiker und Landtagsabgeordnete kommen  werden.
Der nächste Termin ist am kommenden Freitag.

16. 04. 2010 um 18:00 Uhr, im Hotel Post

Es findet eine öffentliche Aussprache und Diskussion mit der "Partei für Franken" statt. Vorgespräche dazu wurden bereits geführt. Es ist eine gute Gelegenheit für jedermann sich in die Diskussionen einzubringen und mit Vorschlägen oder Kritik die Situation Nordhalbens und unsere Lösungsvorschläge einer breiten Öffentlichkeit vorzutragen. Die Presse ist verständigt und wird berichten.

Um Missverständnissen vorzubeugen –es ist keine Werbeveranstaltung der Partei dabei beabsichtigt. Diese neue „Partei für Franken“ will sich informieren und die Problemstellen in ganz Franken aufgreifen, um die Benachteiligungen gegenüber dem südbayerischen Raum aufzuzeigen. Wir alle wären töricht, die Gelegenheit unserer Selbstdarstellung zu  unterlassen, ist doch unser Schicksal, das Schicksal von ganz Oberfranken, besonders der  ehemaligen Grenzregionen. 
Bitte gebt diese Mitteilung weiter an alle in Euerem Bekanntenkreis. Wir dürfen nicht nur  Zuschauer sein, wir müssen dabei sein.
Die nächste Zusammenkunft mit MdL Glauber von den „Freien Wählern“
ist am 
Donnerstag, 29. 04. 2010 um 16:30 Uhr im Rathaus.

Samstag, 10. April 2010

Treffen der ISEK-Lenkungsgruppe

Am 30. März tagte zum wiederholten Male die Lenkungsgruppe des Interkommunalen Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) für die Interessengemeinschaft Oberes Rodachtal im Nordhalbener Rathaus.
Thema war diesmal die vorgeschriebene Beteiligung der Träger Öffentlicher Belange (TÖB). NohA war dabei mit Otmar Adler und Michael Wolf vertreten.

Von den angeschriebenen Trägern Öffentlicher Belange waren 16 Rückantworten eingegangen. Insgesamt wird das ISEK von allen positiv aufgenommen, eingebracht wurden lediglich kleinere Anmerkungen, Hinweise auf die Einhaltung bestehender Gesetze und Verordnungen sowie die Bitte um frühzeitige Beteiligung bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen.
Einziger Wermutstropfen waren die Stellungnahmen des Landratsamts Kronach (Abteilung Verkehr) und des Staatlichen Bauamts Bamberg (Bereich Straßenbau). Von beiden Institutionen werden die angedachten verkehrsberuhigenden und gestalterischen Maßnahmen im Bereich der Staatsstraße kritisch gesehen. Hier wird also noch einige Überzeugungsarbeit zu leisten sein.

Das Planungsbüro UmbauStadt hatte für jeden Beteiligungsbeitrag eine Stellungnahme für die Lenkungsgruppe vorbereitet, denen jeweils einstimmig - von marginalen Änderungen abgesehen - zugestimmt wurde.

Am 19. Mai soll nunmehr das fertiggestellte ISEK im Rahmen einer kleinen Feier in Nordhalben öffentlich übergeben werden - nähere Informationen hierzu gibt es in Kürze.

Montag, 22. März 2010

850 Jahre Überlebenswillen in nur 20 Jahren erstickt

Wo vor etwa 750 Jahren das Erzbistum Bamberg und die Fürsten von Reußen - Gera in friedlichem dreijährigen Wechsel regierten, können Bau und wenig später Fall einer Mauer nur wenig erschüttern.
Wo sie nach der Reformation alle Protestanten nach Titschendorf schickten, verliert sogar die Abwanderung der Jugend ihren Schrecken.
Wo man in Bauernkriegen und im 30- Jährigen Krieg nur knapp dem Hungertod entging, überbrückt man auch das Sterben wichtiger Wirtschaftszweige – irgendwie.
Wo Preußische, später napoleonische Truppen plündernd durchzogen, kommt man mit der Schließung von Geschäften und Gasthäusern zurecht – irgendwann.
Wo 1856 ein Brand den Ort vernichtete, ein Neuanfang mit königlich bayerischer Hilfe möglich war, soll sich nach 850 Jahren Not, Tränen und Fleiß bald nichts mehr bewegen?
Wirtschaftsförderung der bay. Regierung erreicht nur Wirtschaftszentren. Von München nicht eingehaltene Zusagen ersticken letzte Hoffnungen der ländlichen Grenzregionen.
Wo soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten politisch gewollt sind, können sich Leute dort noch so engagiert und unkonventionell abmühen. Bleibt dann letzten Endes alles sinnlos?

Samstag, 6. März 2010

Schlummernde Energiepotentiale...


NohA Aktivisten Otmar Adler, Karl Roth und Manfred Köstner erkundeten die Möglichkeit der Erschließung des bei Polytec stehenden 1,2MW großen
Heizwerks für ein Nahwärmenetz in Nordhalben. Die dortige Anlage liefert
Prozesswärme für die Fertigung, könnte aber weiteres Potential für den
Aufbau eines Nahwärmenetzes für den Langerain, Titschendorfer Straße und weitere besitzen. Zur Wärmeerzeugung werden die im Werk Polytec anfallenden Abfälle genutzt. Die mit einer Nachverbrennung ausgestatte Anlage erfüllt die  Abgasrichtlinien in vollem Umfang.

In einen weiteren Besuch soll zusammen mit dem Anlagenhersteller die
freiverfügbare Wärmemenge für Fremdnutzer ermittelt werden sowie eine evtl. Zuheizung mit Hackschnitzeln besprochen werden. Sollte sich hier Potential ergeben, so wäre mit der Geschäftsleitung von Polytec ein rechtlicher Rahmen für eine Zusammenarbeit/Wärmelieferung zu besprechen. Beide Seiten könnten hiervon profitieren: Polytec könnte die Anlage weiter auslasten und mit dem Verkauf von Wärme Geld verdienen, für die Wärmekunden eines entstehenden Nahwärmenetzes steht der Vorteil des niedrigen Brennstoffpreises - Abfall ist der Preisgünstigste Brennstoff!

Herr Geiger von Fa. Polytec zeigte uns die technischen Zusammenhänge und berichtete von seinen Erfahrung im jahrelangen Betrieb der Anlage.