Dienstag, 4. Oktober 2016
Aktion im Künstlerhaus
Herzliche Einladung an Alle
Das Künstlerehepaar Stabenow wird
vom 10. - 14. Oktober 2016
in der Zeit von 10.00 - 16.00 Uhr
im Künstlerhaus Nordhalben, Lobensteiner Str. 11,
arbeiten und eine Ausstellung aufbauen.
Herbert Stabenow bringt eine kleine Druckpresse mit und freut sich auf Besucher, die das Radieren versuchen möchten.
Gedruckt wird auf Büttenpapier mit ungiftigen und geruchsarmen Kupferdruckfarben.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Ausstellungsdauer vom 15.10. bis 20.11.2016,
jeweils am Samstag und Sonntag von 13.00 - 16.00 Uhr.
Die Vernissage findet am Freitag, 14.Oktober 2016, 18 Uhr statt.
Herzliche Einladung ergeht an alle interessierten Besucher.
Der Eintritt frei
Donnerstag, 15. September 2016
Warum brauchen wir ein Kunsthaus in Nordhalben
In der Barockzeit war Kunst nur einer kleinen Gruppe von Adeligen zur Demonstration von Macht und Reichtum vorbehalten. Glücklicherweise wurde diese Epoche von einer weitaus interessanteren abgelöst! Kunst darf ja nicht nur ein Vergnügen für eine kleine, auserlesene Gruppe sein, sondern sollte allen zugänglich und verfügbar sein.
In der Zeit um 1800, der Aufklärung und Klassik, ging es um die Verständlichkeit der Kunst, die sich trotzdem mit höchstem schöpferischen Können verbinden musste. Das Unnachahmliche, das bleibend Mustergültige sollte Kunst darstellen. Dabei sollte sie jetzt endlich einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden - sie sollte in jedes Wohnzimmer gelangen.
Zunächst stand die "antike, heldenhafte" Landschaft im Mittelpunkt. Letztlich wirkte diese Herangehensweise doch recht schulmeisterlich und kühl.
Schon wenige Jahre später wendete man sich auf einmal dem Gefühlvollen, Wunderbaren, Märchenhaften und Phantastischen zu. Die Kunstbereiche mischten sich zauberhaft, man wollte nicht mehr die Welt bestmöglich abmalen, sondern Traum und Wirklichkeit verbinden, Träume Wirklichkeit werden lassen. Das ganze Leben sollte ein Kunstwerk sein. Man entdeckte das Erscheinungsbild der Nacht in der Natur, das Schwarze, Unterbewusste. Zunächst erweiterte und differenzierte man alle Gestaltungsmittel, alle Teilbereiche der Kunst. Man wagte den Schritt bis an den Rand der Auflösung: Die Moderne war geboren.
Für die Beantwortung der Frage, was Kunst in Nordhalben solle, ergeben sich hier gleich mehrere Antworten:
- Kunst muss etwas für alle sein! Für unsere Schulkinder in Arbeitskreisen, begleitet von guten Künstlern, für alle Laien in geführten Ausstellungen mit viel Erklärungen, Einblicken und Möglichkeiten zum selbst aktiv werden.
- Dabei kann Kunst nicht nur Abbild unserer Umwelt sein. Auch unsere Träume, Ahnungen und Ängste, unsere Wünsche und Hoffnungen können angesprochen, ausgesprochen und sichtbar gemacht werden.
- Es muss möglich sein, im offenen Atelier Künstlern bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen zu können.
- Unser Künstlerhaus sollte dabei nicht nur Zentrum der Kunstschaffenden sein, sondern Begegnungsstätte für die gesamte Region werden.
Fast fünfzig Besucher/Innen fanden sich schließlich zur Abschlussveranstaltung zum ersten Mal im Künstlerhaus zusammen und feierten bei Musik und Sekt die wunderbaren Ergebnisse dieser Woche. Alle waren sich einig: Unser Künstlerhaus ist eine großartige Sache und wird alle noch das Staunen lehren. Schließlich wurde unser Traum wahr und für alle erfahrbar:
Kunst ist für alle da, Schöpfer und Betrachter gehören zusammen.
Neue Blickwinkel auf alles können besonders durch Kunst eröffnet werden.
Sonntag, 17. Juli 2016
Künstlerhaus - Konzept und Bilder
Was hat es mit dem Künstlerhaus auf sich?
Damit sich alle selbst ein Bild davon machen können, gibt es hier zunächst unser Konzept zum Nachlesen.
Konzept Künstlerhaus (Link zum download)
Und weiter geht es mit Fotos von der Planung und vom Ausbau
Viele fleißige Hände werkeln schon am Künstlerhaus.
Hier einige Impressionen von der Arbeit.
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| aus Maxhaus wird Künstlerhaus |
Damit sich alle selbst ein Bild davon machen können, gibt es hier zunächst unser Konzept zum Nachlesen.
Konzept Künstlerhaus (Link zum download)
Und weiter geht es mit Fotos von der Planung und vom Ausbau
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| so könnte die Fassade aussehen |
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| oder so |
Viele fleißige Hände werkeln schon am Künstlerhaus.
Hier einige Impressionen von der Arbeit.
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| Klaus ist für die Farbe zuständig |
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| Die alte Garage, nur noch ein Schandfleck |
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| Karl-Heinz erneuert einen Wasseranschluss |
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| altes Wasserrohr |
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| Heini und Werner kümmern sich um die alte Garage |
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| Werner macht den "Garten" platt |
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| ein Berg alter Tapeten |
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| was sich so alles ansammelt ... |
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| Heidi und Rosl machen die Tapeten ab |
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| Eingangsbereich |
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| ... leer ... |
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| Säule beim Eingang wird noch erneuert |
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| Hans sagt: "Raus damit!" und legt los |
Samstag, 9. Juli 2016
Warum brauchen wir ein Künstlerhaus in Nordhalben?
In der Zeit der "klassischen Antike" gingen die alten Griechen streng wissenschaftlich an das Thema Kunst heran. Sie fragten sich immer wieder:
-
Was ist Schönheit ?
-
Kann man sie mit mathematischen Formeln beweisen und berechnen ?
-
Was bewirkt das Schöne und Gute in uns?
All
diese hochmodernen Fragen stellten sich griechische Philosophen,
Dichter, Bildhauer und Mathematiker bereits vor mehr als 2.500 Jahren!
Sie bilden die Grundlage unseres heutigen Dichtens, Bildens und Denkens,
unserer ganzen Schulsysteme.
In
dieser Zeit entstand durch Planetenbeobachtung unser Noten- und
Klangsystem. Unsere westliche Musik ist nichts anderes als ein exaktes
Abbild des Himmels mit seinen Gestirnen, genau in Tonabstände
übertragen.
Aber
auch die Perfektionierung der Gestaltung wurde in dieser Zeit
erforscht, bemessen und berechnet. Zum Beispiel der "goldene Schnitt",
das ideale Verhältnis von Länge zu Breite, wurde im klassischen Altertum
bereits errechnet.
Schließlich
hatten die "alten Griechen" durch präzises Ausmessen und Vergleichen
schon genaue Kenntnisse über die Körpermaße von Mensch und Tier, ja von
allen Dingen.
Zu
allen Zeiten griff man nun auf diese klassischen Erkenntnisse zurück.
Ganz gleich ob im 15. Jahrhundert (Dürer und Cranach), oder im 19. (C.D.
Friedrich). Nur so können wir uns erklären, warum uns auch heute noch
Tempel, Menschen- und Tierdarstellungen aus der klassischen Antike so
faszinieren und in ihren Bann ziehen.
Für die Beantwortung der Frage, was Kunst in Nordhalben solle, heißt das: Kunstverständnis
ist etwas, um das man sich bemühen muss. Genau so, wie wir uns jetzt um
unser Künstlerhaus bemühen! Nur wenn wir etwas investieren, können wir
auch ernten. Nur wenn wir etwas "haben", etwas "wissen" wollen, bekommen
wir auch einen Zugang zu Kunst und können diese "begreifen".
Wenn wir Künstler als regelmäßige Gäste nach Nordhalben bekommen, haben wir Kunst zum Anfassen, zum "Begreifen", mitten unter uns! - Und
das praktisch zum Nulltarif. Wir müssen keine Kunsthochschule in
München oder Berlin besuchen, die Kunst kommt zu uns. Und Kunst tut ja
auch etwas für uns. Sie hilft uns, dass wir mehr Ordnung, mehr Rhythmus
in unser Leben bekommen, dass wir diese Welt besser begreifen lernen.
Unser
Künstlerhaus bekommt jetzt die Klassische Wiederbelebungskur. Nämlich
eine neue Wasserinstallation mit Dusche und neuen WC´s, sowie eine
teilweise neue Elektrifizierung. Ohne perfekte Technik geht´s nicht, das
lehren uns bereits die "alten Griechen" so. In der klassischen Antike
legte man den Grund dafür, wissenschaftlich an künstlerische und
technische Probleme heranzugehen.
Wie gut und hilfreich, dass es die Kunst gibt
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