Herzliche Einladung zum Bürgergespräch
am Montag, 21. Mai 2012
um 19.30 Uhr
im Haus des Gastes.
An diesem Abend wollen wir unsere Gedanken austauschen, was mit den leer stehenden Häusern in Nordhalben geschehen soll.
Welche Ideen sind vorhanden, was ist möglich?
Welche Kosten kommen auf die Hausbesitzer zu, wenn die Immobilie leer steht?
Was kostet ein Abriss?
Schauen wir nicht nur mit einer pessimistischen Brille auf die Sache. Diese Leerstände bieten auch eine Chance für die Gestaltung des Ortsbildes.
Mach mit!
Nur miteinander werden wir weiterkommen.
Sonntag, 22. April 2012
Sonntag, 15. April 2012
Leerstand von Wohnhäusern
Liebe Nordhalbener Bürger,
unsere Bürgerinitiative „NohA“ (Nordhalben Aktiv) mit seinen ehrenamtlichen und freiwillig mitarbeitenden Bürgern bemüht sich schon viele Jahre, mitzuhelfen, bei- zutragen, anzustoßen, auf den Weg zu bringen, die Gemeinde zu unterstützen und manche Probleme zu lösen.
Der Bevölkerungsrückgang, nicht nur bei uns, verursacht überall Wohnungs- und Gebäudeleerstände. 107 Häuser stehen inzwischen leer, also jedes 7. Haus ist nicht mehr bewohnt, 75 davon nicht einmal mehr beheizt und somit dem Verfall preisgegeben. Eine Welle von Bauruinen kommt auf uns zu. Wir alle dürfen nicht mehr länger tatenlos zusehen, wie das Ortsbild dadurch verkommt.
Manche unserer Bürger haben das schon längst erkannt und ergreifen selbst Gegenmaßnahmen, sie sanieren Ihre Häuser und Fassaden. Die meisten machen das sehr gut und mit Feingefühl für Farben und Gestaltung. Sie wissen längst, dass ein gut erhaltenes, hübsches Anwesen, auch hier bei uns seinen Wert behält, ein vernachlässigtes Gebäude aber keinen Käufer oder Mieter findet und damit jetzt schon wertlos ist.
NohA will etwas gegen den Wertverlust tun. Das geht aber nur, wenn alle Eigentümer von Grundstücken und Gebäuden gemeinsam mit Bürgern und Kommune dieses schwierige Vorhaben mit tragen. Wir möchten deshalb alle verantwortungsbewussten Bürger/innen dazu auffordern, sich dieser Aktion anzuschließen.
Wir wollen mit einem Bürgergespräch beginnen, bei dem wir gemeinsam die Vorgehensweise diskutieren. Jeder kann seine Meinung und Vorschläge dazu einbringen. Eigentümer von Grundstücken oder Gebäuden sollten sich jetzt schon in der Familie beraten und klar machen, was aus den Anwesen werden soll die baufällig, sanierungsfähig, oder noch nutzbar sind. Möchte man verkaufen oder vermieten? Möchte man das Objekt nur einfach „loswerden“? Man sollte sich überlegen, dass die Zeit des Abbruchs, der Entsorgung und der immensen Kosten daraus auf alle Eigentümer zukommen. Anliegerbeiträge, Abwasserkosten, Steuern, Versicherungen, Haftung etc. werden erhoben, ob bewohnt oder nicht.
Wir gehen einer ganz anderen Zeit entgegen. Lösen wir uns also von alten Vorstellungen und Gewohnheiten, von Werten, die es nicht mehr sind. Machen wir den Weg frei für eine Zukunft, die anders sein wird als unsere Vergangenheit. Geben wir den nachkommenden Generationen eine Chance sich in Nordhalben ebenso wohl zu fühlen wie wir.
Voraussichtlicher Termin die 21. Kalenderwoche! Leerstand von Wohnhäusern
Donnerstag, 8. März 2012
Vortrag über erneuerbare Energien
Den „Architekten der Energiewende“ im Bayerischen Landtag Tobias Reiß hatte man zu einer Informationsveranstaltung zu Gast in Nordhalben. Der Referent aus der Oberpfalz war auf Einladung von NohA erschienen, um über eine zukunftsorientierte Energieversorgung zu reden.
Bereits lange bevor jetzt die Bundesregierung die Senkung der Solarstromförderung bekannt gab, war der Termin mit dem energiepolitischen Sprecher der CSU bereits festgelegt, so dass man aktuelle Informationen zum Solarstrom, aber darüber hinaus auch zur Windenergie und den verschiedenen Speicherformen aus „erster Hand“ erfahren konnte. Bezüglich der Kürzung der Einspeisevergütung für Solarstrom meinte Reiß, dass es zunächst gewollt war einen gewissen Zubau an Photovoltaikanlagen zu erreichen. „Wir müssen schließlich gerüstet sein, wenn in zehn Jahren das letzte Kernkraftwerk vom Netz geht“, sagte er. Es sei auch nachvollziehbar, dass die Vergütung sukzessive zurückgeführt werden müsse. „Die Bürger bräuchten allerdings eine Planungssicherheit von einer verlässlichen Politik“, deshalb müsse es auch entsprechende Übergangsregelungen geben, so Reiß. „Beim Ausbau von Wind- und Sonnenergie sind wir in den letzen Jahren in Bayern gut dabei, wobei es wiederum regionale Unterschiede gebe“. Sehr effizient würden die großen Windräder arbeiten. Ziel sei es in den nächsten zehn Jahren diese auf 1500 Stück in Bayern auszubauen. Dies sei, wie Tobias Reiß sagte, ein gesamtbayerisches Thema und alle Regionen müssten ihren Beitrag leisten.
„Wir sitzen in einem Boot, es kann nicht sein, dass die einen Rudern und die anderen Angeln“. (MdL Tobis Reiß)
Eine Herausforderung sei sowohl bei der Sonnenenergie, als auch bei der Windenergie die Speicherung. Obwohl sich beide Energiegewinnungsarten gut ergänzen, stehen sie nicht immer in der gewünschten Menge, teilweise im Überschuss, bereit. Es werde deshalb in den nächsten Jahren vermehrt um das Speicherthema gehen. Hier könne man mit Pumpspeicherwerken einen guten Wirkungsgrad erreichen, jedoch seien die Anschaffungskosten und der Erstehungszeitraum enorm. Auch müsse die Politik die Weichen für eine ausreichende Netzstabilität sicherstellen.
In der Diskussionsrunde meinte Bernd Daum, dass die Windkraft zur Entschuldung der Gemeinden beitragen könne. Die Anlagen müssten in kommunaler Hand betrieben werden, um die Wertschöpfung vor Ort zu halten und die Gemeinden wieder handlungsfähig zu machen.
Otmar Adler ergänzte: „Wir dürfen die letzte Ressource nicht in fremde Hände geben. Die Windenergie gehört allen, deshalb müssten die Einnahmen dieser unerschöpflichen Energiequelle in die Gemeindekasse fließen“.
Manfred Köstner warf die Frage der Rentabilität in den Raum, woraufhin auch die Finanzierung der Anlagen und Bürgschaften diskutiert wurden.
Bürgermeister Josef Daum verwies auf die derzeitigen Planungen der Energievision Franken, welche im Zuge eines interkommunalen Energiekonzepts von den Gemeinden des oberen Rodachtals in Auftrag gegeben wurden. Er sprach dabei von einem komplexen Thema, welches im Vorfeld mit umfangreichen Vorplanungen und ausreichend Messungen belegt werden müssen. Auch würden derzeit Untersuchungen wegen des geschützten Schwarzstorches durchgeführt.
Michael Wunder bezeichnete die Kehrwende der Bundesregierung in Sachen Solarstrom als „unglückliche Lösung. Der kurzfristige Kurswechsel sei zu drastisch und zu schnell, viele hätten kein Verständnis für diese Eilreform“. Zahlreiche Projekte in der Region seien dadurch mehr als gefährdet.
(Zeitungsbericht von Michael Wunder)
Dienstag, 14. Februar 2012
Information über die Energiewende
Energie geht uns Alle an!
NohA lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Energiewende ein.
Nach der Inbetriebnahme des Hackschnitzelwerks und der bevorstehenden Umsetzung der Bürgersolaranlage auf der Schule, ist es ein guter Anlass auf weitere Projekte hinzuarbeiten. Wir liegen damit voll im Trend und schaffen kleine Anlagen die unmittelbar dort entstehen, wo die Energie gebraucht wird. Wir wollen an diesem Abend über die Chancen, von Bürgersolarparks, Biomasse- Geothermie- und Windanlagen mit den Bürgerinnen und Bürger reden.
Als Gast konnten wir MdL Tobias Reiß (CSU), den Sprecher für Energiepolitik und Vorsitzenden der Energiekommission im Bayerischen Landtag gewinnen.
Stellen wir uns gemeinsam den Herausforderungen. Setzen wir gemeinsam auf eine Dezentralisierung der Energieerzeugung und eine intensive Nutzung regenerativer Energiequellen.
Wir laden deshalb alle Interessierten zu einer Infoveranstaltung
am Donnerstag, 01. März
um 19.30 Uhr
ins „Hotel zur Post“ ein.
Komm und lass Dich informieren, bring Dich mit ein und diskutiere mit.
Wir freuen uns darauf.
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