Donnerstag, 23. Dezember 2010

Lieferservice des Nordwald-Marktes

Liebe Nordhalbener,

Ab der ersten Kalenderwoche 2011 wird der Lieferdienst des Nordwald-Marktes seine Tätigkeit beginnen.

Der Bestellvorgang und die Auslieferungen sind folgendermaßen geplant:

Jeden Dienstag und Freitag können telefonische Bestellungen unter:

Tel.: 09267 - 31 59 8 59 oder Fax: 09267 - 31 59 8 61

Von 9:00 bis 13:00 Uhr aufgegeben werden.

Ab 15:00 Uhr am gleichen Tag erfolgt die Auslieferung.

Die Bezahlung erfolgt nur in bar direkt bei Lieferung.
Für jede Lieferung wird eine Lieferpauschale von 2,- € erhoben.

Anmerkung:
Diese Tätigkeit wird von ehrenamtlichen Helfern erbracht.
Es besteht daher keine Pflicht immer alles termingerecht zu liefern.
Bei schlechter Witterung kann es auch einmal zu Verzögerung kommen.
(bei Glatteis, Schneeverwehungen auch mal ganz ausfallen)
Bitte die Klappboxen gleich entleeren und wieder zurückgeben.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Nordwald Markt - Nordhalbens neues "Kind"

Kann man Fortschritt einfach so erfinden und praktizieren?

Als im Mai 2010 die Türen der EDEKA für immer geschlossen wurden, ließ man sich mit Versprechungen zunächst ruhig stellen. Aber das Problem war damit noch lange nicht gelöst, das merkten leider bald alle. Erst nach langen, erfolglosen Verhandlungen wurde man sich der wirklichen Tragweite der Ereignisse bewusst. Nordhalben hatte wieder ein Stück Infrastruktur verloren. Ganz normale Dinge, die eigentlich im Grundgesetz verankert sind, haben in ohnehin schon geschwächten Grenzregionen offensichtlich plötzlich ihre Gültigkeit verloren. Gleiche Verhältnisse für alle....!?

Da mussten erst zwei Pensionisten aktiv werden. Sie konnten und wollten allen zeigen, was möglich ist, wenn man etwas nur will. Mit eiserner Disziplin wurde ein Konzept entworfen, Helfer wurden aktiviert, ihr neues „Kind“ hieß Dorfladen, aus Träumen wurden reale Pläne!
Binnen Kurzem waren über 50 Helferinnen und Helfer zu begeistern und zu aktivieren, damit diese Pläne nicht nur Kopfgeburten blieben.
Auch an zu Rate gezogenen Ärzten und Hebammen fehlte es nicht. Prof. Hahn erwies sich als exzellenter Kenner der Materie. Er brachte sein ganzes Team mit. Am Ende der drei-monatigen „Schwangerschaft“ mit dem entstehenden Kind Nordwald Markt stand eine „Sturzgeburt“ mit  Weltuntergang ähnlichem Schneegestöber und eisigen Temperaturen.
Sollten diese eisigen Temperaturen etwa die Vorboten sein für die Stimmung, die in Zukunft zwischen Experten und Eltern des Marktes herrschen würden?

Nein, bestimmt nicht! Bereits jetzt ist allen Beteiligten der Marktgründung bewusst: Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr!
Die wirklichen Schwierigkeiten – die Aufzucht, der Schulgang, die Gesundheitspflege eines solch komplizierten „Kindes“ wie unser Nordwald Markt, beginnen erst jetzt.

Jetzt erst sind ehrliche „Paten“ und „Verwandte“ nötig, die das Baby in die Gänge bringen. Ganz gleich ob Geschäftsführer, Marktleiter, Mitarbeiterinnen oder der Beirat, oder, das Allerwichtigste: zufriedene, hilfsbereite Kunden, alle müssen jetzt an der Aufzucht dieses neuartigen Geschöpfes mithelfen – ohne Rücksicht auf Stand und Ansehen Das ist unser aller Kind! Ein Sprichwort sagt: ein ganzes Dorf erzieht das Kind. So soll es sein.

Was ist denn jetzt so fortschrittlich an diesem ziemlich groß geratenen Baby?
Es ist ein Gemeinschafts-Kind, alle müssen sich mit an seinem Wohlergehen beteiligen.
Es ist ein Kind mit sehr vielen Vätern, die Verantwortung tragen müssen und sich nicht einfach davon machen dürfen, wenn das Kind da ist. Das macht es besonders schwer, weil sich eigentlich niemand zuständig fühlt, aber doch alle Verantwortung haben.
Es ist ein „freies“ Kind. Das zu kapieren ist das Schwierigste. Noch nie gab es in Bayern einen so großen „Dorfladen“, für den sein Dorf zuständig ist.
Das genau wäre jetzt der Punkt, an dem wir es allen zeigen können: echter Fortschritt beginnt dort, wo ohne Zwang und Druck, ganz von einem selbst aus und mit Einsicht, Pflichterfüllung funktioniert. Beim Personal und beim Kunden

Dienstag, 14. Dezember 2010

Nordwald-Markt


Schwierigkeiten sind dazu da, überwunden zu werden!

Liebe Nordhalbenerinnen, liebe Nordhalbener,

der Markt läuft nun bereits seit über zwei Wochen. Der Lieferservice kann seine Dienste ab 3. Januar anbieten. Wir freuen uns über die meist positive Resonanz der Kunden. Natürlich gibt es viele Anfangsschwierigkeiten, auch wenn wir uns ehrlich bemüht hatten, alles so perfekt wie möglich zu planen und zu realisieren.

Kein Motor läuft auf Anhieb rund, er stottert so lange, bis alle Störungen behoben sind.
Ganz gleich, ob die Probleme jetzt im Personalbereich liegen – besonders junge Quereinsteiger brauchen manchmal etwas mehr Zeit als erfahrene Fachkräfte – oder in der Produktpalette und in der Produktqualität. Alle geben sich größte Mühe. Das kann auch von den Kunden gefordert werden. Bitte helft mit, meldet euch zu Wort. Sagt es direkt uns (NohA oder der Marktleitung). Außerdem gibt es unseren Kummerkasten, dem ihr all euere Wünsche, Kritik und Anregung anvertrauen könnt, wenn sie ehrlich gemeint sind! ("Frechheiten" im Kommentar werden kommentarlos gelöscht)

 Denkt immer daran, das ist jetzt unser Laden, wenn was nicht klappt, sind auch wir mit daran schuld. „Die da“ gibt es ab jetzt nicht mehr – das neue Geheimwort heißt „wir“.

Am besten könnt ihr dieses neue Wir beweisen, wenn ihr fleißig in euerem Laden einkauft und euch mit einbringt. Euere Meinung und euere Vorschläge sind uns wichtig!

Euer NohA Team 

Freitag, 10. Dezember 2010

Nordwald-Markt Eröffnung - ungekürzter Zeitungsbericht

Nachdem der Bericht im Fränkischen Tag doch sehr stark verkürzt wiedergegeben wurde, können Sie hier die ungekürzte Wahrheit über das "Wunder von Nordhalben" nachlesen.
Herzlichen Dank an Norbert Neugebauer, der diesen Bericht verfasste und auch die Fotos schoss.
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Das „Wunder von Nordhalben“ öffnet seine Tore
Der bürgereigene Nordwald-Markt wurde im Schneesturm eingeweiht

Nordhalben. 
Auch durch den Schneesturm „Katharina“ ließen sich die Nordhalbener nicht nehmen, „ihren“ neuen Bürgerladen gebührend einzuweihen.

Bei einem Wetter, bei dem man sonst wohl kaum freiwillig einen Fuß vor die Tür setzt, strömten nicht nur die rund 450 Anteilseigner der Betreiber-Gesellschaft zum hellerleuchteten Nordwald-Markt. Allerdings konnte aufgrund der extremen Witterung nicht der vorgesehene Zeltbetrieb stattfinden, weshalb die anschließende Feier in das Haus des Gastes verlegt wurde. 
Die beiden Ortsgeistlichen Richard Reis und Holger Winkler nahmen zusammen mit Gemeindereferent Bernd Sorgenfrei die Segnung vor. Pfarrer Winkler nannte die Verwirklichung der NohA-Idee eines selbstgeschaffenen Einkaufsmarktes ein „Wunder von Nordhalben“. „Gottes Segen möge auf Allen ruhen, die hier ein und aus gehen“, verband er mit dem Wunsch, dass „offene Herzen und Freundlichkeit“ in dem gemeinsamen Werk herrschen. Neben den Nordhalbener und auswärtigen Miteignern hatten auch einige Vertreter des öffentlichen Lebens den Weg in das schneeumtoste Verkaufsgebäude gefunden, das zur Besichtigung freistand.


Im fast vollbesetzten Haus des Gastes begrüßte NohA-Vertreter Bernd Daum die Gäste und dankte allen ehrenamtlichen Initiatoren, Vorbereitern, dem Notar „im Außendienst“ und der gastgebenden FWO, den Helfern und dem neuen Personal für ihren bisherigen Einsatz. Mit Karl Roth, dem Erwerber der Immobilie und Otmar Adler, als Hauptlastträger, hob er die beiden wichtigsten Personen der bisherigen Erfolgsgeschichte heraus. 
Adler ging in wenigen markanten Schlagworten auf den Werdegang des Bürgermarktes ein. Nach fünfmonatigem Leerstand des bisherigen Betriebes habe NohA die Initiative ergriffen, für die Idee geworben, mit 450 Unterzeichnern eine finanzielle Basis geschaffen und mit 50 Freiwilligen in 2.500 Arbeitsstunden den Markt wieder hergerichtet. Es sei nun an der Kundschaft, ob sich die viele Arbeit gelohnt habe und für die nächsten Jahrzehnte den Erfolg gewährleiste. 
Von einer „Wiederauferstehung im Advent“ sprach der hauptamtliche Geschäftsführer Prof. Volker Hahn, der als erfahrener Bürgerladen-Manager zusammen mit seinem Büro den Werdegang maßgeblich begleitete und auch die Einstellungen vornahm. Einfach einen ganzen Markt als Gemeinschaftseinrichtung zu kaufen, das sei wohl in ganz Oberfranken einmalig lobte er und zahlte bereitwillig seine Wettschuld. Dass der Nordwald-Markt noch vor dem zweiten Adventswochenende öffnen würde, hatte nämlich er selbst nicht geglaubt, was ihm zwei Kisten Sekt kostete. 
„Das kleine Pflänzchen muss jetzt nur noch wachsen“, meinte stellvertretender Landrat und Nachbar-Bürgermeister Gerhard Wunder aus Steinwiesen. Den Machern gebühre Dank und Anerkennung für dieses Engagement der sprichwörtlichen Selbstversorgung durch Nähe im Sinne des gemeinsamen Interkommunalen Entwicklungskonzepts. 
Nordhalbens amtierender Bürgermeister Michael Wunder dankte allen Mitwirkenden im Namen der Marktgemeinde. Er nannte Roth den Spielführer und gleichzeitig Antreiber für das gemeinschaftliche Unternehmen. Bei der Verwirklichung waren viele Hürden zu überwinden, aber es gab auch viele Helfer. Er lobte den Mut zum Risiko „für die einzig verwirklichbare Chance“. 

Zum Abschluss des offiziellen Teils überreichte Sparkassen-Vertreter Alfred Rosenbaum von der Zweigstelle Nordhalben einen Startscheck über 1.000 Euro. Zum Gelingen der Veranstaltung trugen bei die Freiwillige Feuerwehr, die in der Sturmnacht die Autofahrer sicher einwies, die Hobbysportler in der Schenke, die Musikkapelle Nordhalben und das Vorbereitungsteam von NohA. Wenn der Andrang, wie beim ersten Verkaufstag anhält, dann brauchen sich die Betreiber keine Sorgen machen – die Käufer strömten von früh bis spät in den Nordwald-Markt.nn


Freitag, 3. Dezember 2010

Nordwald-Markt lädt zum Kauf ein

Trotz Schneegestöber, Eiseskälte und Unwetterwarnung ließen es sich viele Nordhalbener und Gäste nicht nehmen, bei der feierlichen Eröffnung unseres Nordwald-Marktes mit dabei zu sein.
Wie es guter Brauch ist, große Gemeinschaftsprojekte unter den Segen Gottes zu stellen, so erhielt auch dieser Markt einen ökumenischen Segen - gespendet von Pfr. Reiß und Pfr. Winkler.
Anschließend konnte die neue Einkaufsstelle besichtigt werden.
Witterungsbedingt verlegten wir die Grußworte und die anschließende Feier in das Haus des Gastes.
Lediglich die "Bratwurstbrater" vollendeten ihr Werk und sorgten für das leibliche Wohl aller.
Wir bedanken uns ganz herzlichst bei allen Spendern, die mit Geld-,  Sach-, oder Arbeitsspenden während der Umbauzeit zum guten Gelingen dieses Marktes beitrugen.
Ganz besonders bei den örtlichen Geldinstituten, der Sparkasse Nordhalben, mit deren Spende die Bistro-Ecke eingerichtet wurde, sowie der Raiffeisenbank, die einen Teil der Innenfarbe spendete.
Viele kleine Menschen haben im letzten halben Jahr viele kleine Schritte getan; von der Planung über den Bau, bis zur Gesellschaftsgründung unseres Nordwald-Marktes.
Für große Schritte gilt es besonders zu danken Herrn Karl Roth, für sein beherztes Zugreifen beim Kauf, für das damit verbundene finanzielle Risiko und die unermüdliche Arbeit beim Umbau des Marktes, sowie Herrn Otmar Adler, der stets als Motor alle und alles antrieb und auf dessen Schultern ein Großteil der Arbeit lag.

Wir von NohA übergaben diesen Markt an die Bevölkerung von Nordhalben mit der Hoffnung, dass er auch genutzt wird und so eine Chance für die Zukunft hat.
Es liegt in unserer Hand!


Sonntag, 21. November 2010

Nordwald-Markt - Das Personal steht!



Für unseren Nordwald-Markt, der am 1. Dezember 2010 um 18.00 Uhr mit einer kleinen Feier eröffnet wird, möchten wir Ihnen hier das Personal vorstellen. 

Sie alle werden für Ihre Wünsche und Anregungen stets ein offenes Ohr haben.

Marktleitung:
Herr Wieland Beierkuhnlein

Fest angestellt:
Frau Elisabeth Tahiray
Frau Sabine Wunder
Frau Nicole Deckelmann
Frau Gabriele Kuhla

Auf Stunden-Basis:
Frau Sandra Adler 
Frau Sonja Daum 
Frau Ramona Dehmel 
Frau Dagmar Domhardt 
Frau Rebecca Frank 
Frau Nina Hoderlein 
Frau Silvia Hornfeck 
Frau Heike Michel 
Frau Annemarie Scherbel
Frau Maria Theresia Sterz 
Frau Melanie Will 

Samstag, 13. November 2010

Nordwald-Markt - Eröffnung am 1. Dezember 2010

Unser Nordwald-Markt wird 
  • am Mittwoch, 1. Dezember 
  • um 18:00 Uhr 
mit einer kleinen Feier eingeweiht. 
Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

Das Personal wird den Besuchern anschließend den Markt zeigen und für Fragen, Wünsche und Anregungen zur Verfügung stehen.

Am Donnerstag, 2. Dezember ist der erste Verkaufstag.
Der Markt wird zunächst täglich von 6:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet sein,
am Samstag bis 16:00 Uhr.

450 Nordhalbener und auswärtige Bürger haben durch Zeichnung von Anteilen beigetragen, dass dieser Markt wieder entstehen konnte.
Sie sind jetzt Miteigentümer der Nordwald-Markt UG & Co. KG.

Etwa 50 ehrenamtliche Frauen und Männer haben eine enorme Leistung vollbracht und ca. 2500 Stunden ehrenamtliche Arbeit bei der Umgestaltung des Marktes geleistet.

Ein freiwilliger Lieferdienst hat sich gegründet. Er wird für ältere, kranke oder behinderte Bürger die telefonisch bestellten Waren, für eine geringe Gebühr, zweimal wöchentlich ins Haus bringen.

Wir haben alles getan was wir konnten, den Markt wieder zu beleben.
Es liegt jetzt an uns allen, diesen Markt dauerhaft und möglichst oft als Einkaufsquelle zu nutzen und damit zu erhalten.
Kunden aus Nah und Fern sind uns stets herzlichst willkommen.

Mittwoch, 10. November 2010

Marktleiter für den Nordwald-Markt

Mit Wieland Beierkuhnlein aus Steinwiesen (Fritzla) konnten wir einen erfahrenen Einzelhandelskaufmann für die Marktleitung in unserem Nordwald-Markt gewinnen.
Herr Beierkuhnlein ist Betriebswirt und besitzt die Ausbildereignungsprüfung, so dass wir zuküftig auch ausbilden könnten.

Sobald alle weiteren Positionen besetzt sind, werden wir sie hier bekannt geben.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Vertrag für Nordwald-Markt


Für alle Anteilseigner am Nordwald-Markt gibt es hier den "Kommanditisten-Vertrag" zum download.
 (md5-Prüfsumme = 8be6f09c03c8366c43fa071423067b60)

Samstag, 16. Oktober 2010

Arbeitskreise für unseren Nordwald-Markt

Wir treffen uns am
Montag, 18. Oktober
um 19.00 Uhr
im Haus des Gastes.

Gemeinsam mit Prof. Volker Hahn werden wir das Angebotssortiment erarbeiten, einen Personal- und Wirtschaftsplan erstellen, uns Gedanken über die Eröffnung und den Lieferdienst machen.

Montag, 11. Oktober 2010

Stellenausschreibung für Nordwald-Markt

Nordwald-Markt Nordhalben UG & Co. KG
Marktleiter/in (m/w)? 
Wir suchen Sie!
Ihre Qualifikation:
Sie bringen eine abgeschlossene Berufsausbildung im Einzelhandel, in der Systemgastronomie oder eine vergleichbare Qualifikation mit. Ferner sollten Sie über nachweisbare Führungserfahrung, z. B. als Marktleitung oder Filialleitung verfügen. Ihre persönlichen Stärken liegen sowohl in einer zielgerichteten und strukturierten Arbeitsweise, als auch in der Fähigkeit, Menschen zu führen und sie für die Ziele des Unternehmens zu begeistern. Als kommunikative und teamfähige Persönlichkeit besitzen Sie Organisationsgeschick und Flexibilität. Ihr außergewöhnliches Maß an Eigenmotivation und Engagement sind die starken Säulen Ihrer selbständigen Arbeitsweise. Mit Ihrer entwaffnenden offenen und freundlichen Ausstrahlung wirken Sie auf andere mitreißend und sympathisch und sind in der Lage, langfristige Kundenbeziehungen zu generieren und zu erhalten. In hektischen Situationen behalten Sie den Überblick, scheuen sich nicht, auch mal selbst mit anzufassen und sind bereit, auch am Wochenende bzw. Nachts zu arbeiten. Kenntnisse in gängigen PC-Systemen und Warenwirtschaftssystemen sowie eine gültige Fahrerlaubnis (Klasse B) runden Ihr Profil ab.
Das Unternehmen:
Der Nordwaldmarkt in Nordhalben ist ein Projekt der besonderen Art: Gegründet als UG & Co. KG beteiligen sich die Einwohner von Nordhalben und aus der Umgebung an diesem Unternehmen. Neben dem Grundsortiment liegt ein Schwerpunkt auf der Vermarktung überwiegend regionaler und ökologisch angebauter Produkte um eine weitestgehende Unabhängigkeit von großen Konzernen zu erreichen. Seien Sie Teil einer außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte.
Sie sind verantwortlich für:
  • Das Führen einer Filiale unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten in enger Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer und die Vorbereitung und Durchführung von Inventuren
  • Die Überwachung und Steuerung der Arbeitsabläufe, den Personaleinsatz sowie die Verkaufsorganisation im Markt sowie die Warendisposition und –präsentation und die Warenannahme und -eingangskontrolle
  • Unter Berücksichtigung verkaufsfördernder Maßnahmen sorgen Sie für eine hohe Kundenzufriedenheit und –bindung und für ein kundenfreundliches Umfeld durch eine ansprechende Ladengestaltung
  • Zudem gehören die Besetzung offener Planstellen sowie Mitarbeiterführung und -entwicklung zu Ihrem Aufgabengebiet

Aber auch Vollzeitkräfte und Teilzeitkräfte!!
Natürlich suchen wir in diesem einzigartigen Markt auch weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wenn Sie bereits Erfahrung im Einzelhandel gesammelt haben oder wenn Sie wieder in den Beruf zurückkehren möchten, sollten Sie den Kontakt zu uns suchen. Um unseren Kunden eine optimale Versorgung zu den Öffnungszeiten eines professionell geführten Geschäftes bieten zu können, freuen wir uns auf Ihre Mitarbeit. Zu Ihren Aufgaben gehört u.a. der kundenorientierte Verkauf und die entsprechende Beratung unserer Kunden, Regale auffüllen, Disposition, Kassiertätigkeit und alle anderen relevanten Tätigkeiten. Angesprochen fühlen dürfen sich auch Quereinsteiger, die sich durch ihre Nähe zum Kunden und ihre Leistungsbereitschaft gerne in ein neues Aufgabenfeld einarbeiten möchten.
Wenn Sie sich von einer dieser Aufgaben angesprochen fühlen, möchten wir Sie gerne kennen lernen. Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbung mit der Angabe Ihres beruflichen Werdeganges sowie einem Anschreiben, aus dem Ihre Eignung für eine der ausgeschriebenen Positionen, Ihre Verfügbarkeit, Ihre Mobilität und Ihre Gehaltsvorstellungen hervorgehen, via E-Mail oder per Post. Diskretion und Einhaltung von Sperrvermerken sind für uns selbstverständlich. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir in diesem Anzeigentext vorwiegend die männliche Form. Selbstverständlich sind immer beide Geschlechter angesprochen.



Bewerbungen bitte an:

Nordwald-Markt Nordhalben UG & Co. KG
-Geschäftsführung-
c/o Herrn Prof. Volker Hahn
Lobensteiner Str. 49a
96365 Nordhalben
Tel.: 09569/188224
Fax: 09569/188223
Mail: prof.hahn@hahn-consulting.eu

Sonntag, 10. Oktober 2010

Arbeitskreise für Nordwald-Markt

Am Mittwoch, 13. Oktober um 18.00 Uhr treffen sich die Arbeitskreise Warensortiment und Wirtschaftsplan im Haus des Gastes.

Gemeinsam mit unseren Geschäftsführern Prof. Volker Hahn und Stefan Wachter werden wir an diesem Tag das Warensortiment für unseren Markt besprechen. Grundlage ist die Umfrage, die bereits einen Trend erkennen lässt.

In einem zweiten Arbeitskreis wird der Wirtschaftsplan für das nächste Jahr (evtl. für noch länger) erarbeitet, besprochen und aufgestellt.

Gerne darf jeder an diesen Arbeitstreffen teilnehmen und sein Wissen, sein Können und vor allem auch seine eigene Meinung mit einbringen.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Nordwald-Markt Gesellschaft gegründet

Für die Verwaltung des Nordwald-Marktes wurde am Mittwoch, dem 06. Oktober 2010 die entsprechende Unternehmer-Gesellschaft gegründet.
Gesellschafter und ehrenamtlicher Geschäftsführer ist Stefan Wachter. Als weiterer Geschäftsführer wird Prof. Volker Hahn die Gesellschaft vertreten. Erster Kommanditist ist Bernd Daum.

von links: Notar Dr. Thum, Bernd Daum, Stefan Wachter, Prof. Volker Hahn
In einer beispiellosen Aktion machten sich die Bürgerinnen und Bürger von Nordhalben auf, um in den Räumen der Trinkwasserversorgung Oberfranken in Rieblich der Nordwald-Markt-Gesellschaft als Kommanditisten beizutreten.
Warum geht das nicht in Nordhalben?
Da der Notar unseres Vertrauens Herr Dr. Thum aus Kronach auf Grund von Gebietsbegrenzungen keine Beglaubigungen im Gemeindegebiet von Nordhalben durchführen darf (und er von seinem Notar-Kollegen Prof. Reich aus Ludwigsstadt keine Erlaubnis dafür bekam) musste ein Ort gesucht werden, der zum Einzugsgebiet von Notar Dr. Thum gehört.

Unser herzlicher Dank gilt Herrn Rauh, der als Betriebsleiter der FWO (Fernwasserversorgung Oberfranken) sein Herz für unsere Sache öffnete und Räumlichkeiten für die notarielle Beglaubigung im Betriebsgebäude der FWO in Rieblich zur Verfügung stellte.
Die Freiwillige Feuerwehr Nordhalben übernahm die Absicherung vor dem Gebäude und kümmerte sich um ein geregeltes Parken.  Dies stellte die Damen und Herren der Nordhalbener Wehr stellenweise vor gewaltige Herausforderungen. Vor allem, wenn an der Straße auf Grund des gewaltigen Ansturms keine Parkplätze mehr zur Verfügung standen.
Vielen Dank für euren Einsatz!

Herzlichen Dank an Notar Dr. Thum, der mit seinem Team von 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr sehr kompetent  und geduldig aufklärte und alle auftauchenden Fragen beantwortete. Er war für uns die absolut richtige Wahl!

Schlange stehen für die Unterschrift
Wenn also der Prophet nicht zum Berg kommt (bzw. kommen darf) muss halt der Berg zum Propheten! Vielen Dank allen, die an diesem Tag unterzeichnet haben und sich auch von der "Berg- und Talfahrt" nicht haben abbringen lassen. Es zeigt, wozu wir Nordhalbener in der Lage sind, denn wir konnten an diesem Tag bereits 374 Unterschriften beglaubigen.


Anteilszeichner die noch keine notariell beglaubigte Unterschrift geleistet haben, können am:
Donnerstag 14. Oktober von 7:30 bis 12:00 Uhr
und von 14:00 bis 20:00 Uhr
ohne Voranmeldung bei:
Notar Dr. Thum, Rodacher Str. 2b, in Kronach,
jederzeit ihre Unterschrift nachholen.

Samstag, 2. Oktober 2010

Notarielle Unterschriften für Nordwald-Markt

Alle Anteilszeichner für den Nordwald-Markt werden gebeten
am Mittwoch, 06. Oktober 2010
von 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr
ihre notariell zu beglaubigende Unterschrift im Gebäude der FWO-Trinkwasseraufbereitung in Rieblich zu leisten.
Wer kann, sollte mit dem eigenen PKW kommen und evt. eine Mitfahrgelegenheit für andere mit anbieten.
Von 15.30 Uhr bis 19.30 Uhr werden wir einen Bus- bzw. PKW-Shuttle-Dienst einrichten. Abfahrt ist halbstündlich an den Bushaltestellen.
Für all diejenigen, die an diesem Termin verhindert sind, werden wir nochmals einen "Zeichnungstag" in Kronach bei Notar Dr. Thum ermöglichen.
Vielen Dank für euer Verständnis! 

Bitte beachten:
  • Ausweise mitbringen
  • Bei Gütergemeinschaft brauchen wir beide Ehepartner
  • Bei Vereinen ist ein Vereinsbeschluss notwendig

Freitag, 17. September 2010

Fleißige Helfer im Nordwaldmarkt

Neugierig?
Einfach mal im Markt vorbei schauen und sich über den Stand der Dinge informieren.
Auch Helfer sind immer willkommen, damit die Umbauarbeiten schnell voran kommen. (Bitte mit OtmarAdler oder Karl Roth absprechen) 







Grundung der "Nordwald-Markt-GmbH"

Die Gründungsversammlung für die "Nordwald-Markt-GmbH" wird am Donnerstag, 30. September um 19.30 Uhr in der Nordwaldhalle stattfinden. 

Hierzu ergeht eine herzliche Einladung an alle, die bisher für einen Anteilsschein unterschrieben haben. Wer jetzt noch mitmachen möchte kann dies gerne auch noch während der Versammlung tun.

Wie soll der neue Markt heißen?
Nordwald-Markt ist unser Arbeitsname für den Markt der Bürger in Nordhalben.
Darum sollten auch die Bürgerinnen und Bürger über den Namen mitbestimmen.
Wie lautet dein Vorschlag?

Mittwoch, 15. September 2010

Es wird!

Mit 452 Unterschriften haben Nordhalbener Bürgerinnen und Bürger ein klares Zeichen für die Errichtung eines "Dorfladens" in Nordhalben gesetzt. 

Die Dorfladen-GmbH in Nordhalben ist kurz vor der Gründung
Rechtzeitig zu Beginn der Schlechtwetterperiode konnten sich am Donnerstag bei einem Bürgertreff in der Nordwaldhalle 500 Nordhalbener über eine ermutigende Nachricht freuen. Die Kaufmarkt GmbH kann bald gegründet und damit ein in vielfacher Hinsicht ganz neuer Lebensmittelmarkt Anfang Dezember eröffnet werden.
Mit 452 Anteilszeichnern besteht eine sehr gute Ausgangslage, das Projekt nahezu ohne Kredite anzupacken. Otmar Adler dankte deshalb allen Mutigen, die sich bereit erklärt hätten, mit einer Einlage von 300.- € mitzumachen.
Auch die Ideenträger, die Mitarbeiter von NohA, erhielten für bisherige geleistete Arbeiten viel Lob. Sichtlich bewegt war auch Karl Roth, der Besitzer der Kaufmarkt- Immobilie. Er wusste zu berichten, dass nach der anfänglichen Begeisterung bei der Bevölkerung nun auch schon greifbare Ergebnisse bei der Renovierung zu verzeichnen seien. In über 1000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden konnten bisher nicht nur die Außenanlagen erneuert und der Anlieferbereich renoviert, sondern auch die gesamte Kühltechnik gewartet werden. Damit gäbe es auch schon grünes Licht für einen Neustart vom Gewerbeaufsichtsamt aus.
Bürgermeister Daum versicherte, dass der Gemeinderat jetzt einstimmig hinter dem Vorhaben stünde. Ohne eine gute Nahversorgung hätte Nordhalben touristisch keine Chancen. Aber leider wären seine langen Bemühungen in dieser Sache nicht erfolgreich gewesen.
Im Basisvortrag des Abends konnte die Bevölkerung Prof. Volker Hahn, der das Projekt wissenschaftlich und praktisch begleitet, kennen lernen. Er stellte eindrucksvoll die Bedeutung einer guten Nahversorgung nicht nur für Nordhalben, sondern für unsere ganze Region vor. Dabei ließ er zunächst Zahlen sprechen. Nur in Deutschland würden jährlich 40 Milliarden € für Lebensmittel ausgegeben werden. Damit sei diese Branche mit Abstand die Größte, Umkämpfteste und Wichtigste im Land. Leider sei die Entwicklung nach XXL und „Geiz ist geil – Mentalität“ alles andere als positiv und käuferfreundlich zu bewerten.
In unserem Land würden jährlich 88 Millionen überflüssige Kilometer zum Einkauf vergeudet. Dabei würden allein 50 Millionen € Spritkosten beim Warten in Staus verprasst werden! Nicht nur vor dem Hintergrund der Energiediskussion, sondern auch im Sinne einer wachsenden Kundenorientierung sei hier dringend eine Wende nötig.
In die tägliche Praxis übersetzt bedeute dies: die Gemeinden müssten unbedingt den § 44 im BGB ernster nehmen. Hier würden gleiche Lebensverhältnisse für alle gefordert werden. Dazu gehört nun mal die Nahversorgung, dabei würde „nah“ mit „zu Fuß erreichbar“ definiert werden. Der moderne Nahversorger müsse dabei nicht nur schnell erreichbar sein, sondern er könne auch als sozialer Treffpunkt die Lebensqualität im Ort steigern.
Darüber hinaus könne sich ein solcher Verkaufsstützpunkt im Verbund mit einem starken Einkaufs- und Marketingteam, sowie einer effektiven Logistikorganisation durchaus mit größeren Discountern messen. Ein solcher Dienstleistungsverbund würde auch Finanzberatung, Personalverwaltung- und Weiterbildung mit beinhalten. Zuerst müsse jetzt eine Marktanalyse vorgenommen werden. Dann könne das Kaufverhalten definiert, das Produktsortiment bestimmt, gewünschte Öffnungszeiten und vieles mehr genau auf Nordhalben zugeschnitten werden, die Bürger könnten nur so das bekommen, was sie wirklich bräuchten.
Ein Schwerpunkt des Vortrages war die Findung einer geeigneten Gesellschaftsform. Dabei entschied sich die Marktgemeinde für eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Hier werde ein Aufsichtsrat eine professionelle Geschäftsführung bestimmen. Dabei ist es kostengünstig und effektiv, wenn eine Treuhändergesellschaft die Gesellschaftsverwaltung aller Bürger, die gezeichnet hätten, übernehmen würde.
Gestützt auf Ergebnisse im bereits florierenden Markt in Heilgersdorf könne für Nordhalben bereits jetzt ein jährlicher Umsatz von 1,2 bis 1,5 Mio. € vorausgesagt werden. Schon im ersten Jahr werde man in der Gewinnzone liegen. Profitieren würden die Zeichner dann in Form von Wahrengutscheinen.
In der abschließenden Fragerunde konnte noch einiges geklärt werden. Ein Einkauf im Nordmarktwald wird mit Sicherheit im Durchschnitt nicht teuerer sein werden, wie bei einem marktführenden Discounter.
Die Auswertung der Fragebogen wird Mitte Oktober beendet sein, dann bekommen alle Zeichner die bis dahin erstellte Satzung und eine Zahlungsaufforderung.
Für die Auswahl der Lieferanten wird eine Liefermatrix erstellt, wo nach einem Punktesystem die Besten und Geeignetsten zum Zuge kommen. Natürlich ist erwünscht, dass ortsansässige Betriebe den Vorrang haben werden. Selbstverständlich können Bürger auch mehrere Anteile erwerben, und auch nach Eröffnung des Marktes kann noch gezeichnet werden. Auch Lieferanten können zeichnen, aber sie können nicht als Gesellschafter agieren. Die Anteilscheine können auch vererbt oder wieder veräußerlicht werden. Bei Schäden am Gebäude, das übrigens nach Aussagen mehrerer Helfer in sehr gutem Zustand ist, muss, wie üblich, der Eigentümer haften, für Schönheitsreparaturen kommt die Gesellschaft auf. 
Prof. Hahn bei seinem Basisvortrag über Nahversorgung

Mittwoch, 8. September 2010

Fragebogen zum Nordwald-Markt zum Downloaden

Hier bieten wir den Fragebogen über das Einkaufsverhalten in Nordhalben zum Download an. Bitte ausdrucken, ausfüllen und bei Raiffeisenbank oder Sparkasse abgeben.

Nach der Auswertung werden wir das für Nordhalben passende Sortiment für unseren "Nordwald-Markt" zusammenstellen.




Die Fragebogenaktion ist beendet, daher ist kein Download mehr möglich.

Dienstag, 31. August 2010

Arbeiten im "Dorfladen"

Nachdem die Außenanlagen bereits in der letzten Woche gereinigt und der Wildwuchs rund um das Gebäude entfernt wurde, ging es nun ans Innere.

Die Lagerräume, das Büro, der Heiz-, sowie der Aufenthaltsraum wurden entrümpelt, gereinigt und mit einem neuen Anstrich versehen.

Regale wurden abgebaut, um Platz für eine Sitzgruppe und ein WC zu schaffen.


Wie geht es weiter?

Ab Montag, den 06. September ab 8.00 Uhr wollen wir unter den Regalen "Klar Schiff" machen. Hierzu suchen wir noch freiwillige Helferinnen und Helfer.

Bitte meldet euch bei Otmar Adler Tel. 91 40 33 210 oder Karl Roth Tel. 0176-222 99 802.

Donnerstag, 26. August 2010

Tobias Thalhammer MdL zu Besuch in Nordhalben

Rund zwei Stunden Zeit nahm sich der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag Herr Tobias Thalhammer (MdL) um mit NohA-Vertretern und dem Bürgermeister die aktuelle Lage Nordhalbens zu erörtern. Anlass war die NohA-Broschüre, die wir an jeden Landtagsabgeordneten versandt haben und die auf die Situation in Nordhalben aufmerksam machen sollte.

Hauptpunkt im Gespräch war die Unterfinanzierung der Gemeinde und hier vor allem der Kommunale Finanzausgleich, der verhindert, dass Nordhalben mit ausreichend finanziellen Mitteln ausgestattet ist.
Ins Gespräch gebracht wurde eine "Grundversorgung" aller Gemeinden um eine kommunale Selbstverwaltung auch zu gewährleisten.

Auch der Wegzug junger Menschen aus ländlichen Gemeinden wurde thematisiert. Dies sorgt nicht nur in den betroffenen Gemeinden für Probleme, sondern stellt auch die Ballungsräume vor schwierigen Aufgaben, da diese für die nötige Infrastruktur sorgen müssten. Eine Patentlösung gäbe es allerdings hier nicht.

Michael Wolf stellte die Aktivitäten vor, die NohA bereits für das "Erlebnis Grünes Band" geleistet hat. Einhellig war man der Meinung, dass der Bekanntheitsgrad noch viel zu gering für eine touristische Nutzung ist. Sinnvoll wäre, wenn für für den Abschnitt zwischen Mitwitz und Mödlareuth eine Netzwerkstelle geschaffen würde, die die bisherigen Angebote grenzübergreifend verbinden würde. Nordhalben wäre ein geeigneter Standort hierfür.

Als Sprecher für Energie- und Umweltpolitik stellte Herr Thalhammer klar, dass aus seiner Sicht mehr in erneuerbarer Energie (Windkraft, Solar) investiert werden muss. Bayern gehört in diesem Bereich noch nicht zu den "Musterländern", möchte diesen Bereich jedoch ausbauen.

v.L. Bgm. Josef Daum, Herbert Frank, Tobias Thalhammer MdL, Bernd Daum, Karl Roth, Beate Agten, Michael Wolf. Foto: Norbert Neugebauer

Dienstag, 24. August 2010

2. Bürgergespräch am 9. September 2010

Das 2. Bürgergespräch über die Entstehung eines
Lebensmittelmarktes wird stattfinden am:
Donnerstag den 9. Sept. um 19:30 in der Nordwaldhalle
Dazu sind alle Bürger eingeladen. Alle, auch die, die beim ersten Bürgergespräch dabei waren und natürlich all jene, die sich informieren wollen und noch unschlüssig sind.
Prof. Volker Hahn wird anwesend sein und die weitere Vorgehensweise erklären. Jedermann kann Fragen stellen und seine Meinung äußern.
Wir nähern uns dem Ziel, haben die Zahl aber noch nicht erreicht. 
Um weitere Anteilseigner zu gewinnen, werden NohA Leute diese Haushalte aufsuchen um Gespräche zu führen. 
Weiterhin kann jeder der noch nicht gezeichnet hat dies bei beiden Banken nachholen.
Wer bereits beim ersten Bürgergespräch unterschrieben hat, muss dies nicht noch einmal bei den Banken tun. Bei Gründung der Gesellschaft wird dann die rechtsgültige Unterschrift im Beisein eines Notars geleistet werden. 

Für ältere Bürger, die den Weg zum Bürgergespräch scheuen, hier noch folgende Information:
  • Ein Hol- und Bringdienst für Personen zum Lebensmittel Markt wird eingerichtet.
  • Ebenfalls ein telefonischer Auftrags- u. Lieferdienst ins Haus. Für geringes Entgelt wird all jenen geholfen werden die sonst andere darum bitten müssen.
Wenn die erforderliche Zahl der Gesellschafter für den Lebensmittel Markt erreicht ist, werden Änderungen am Gebäude und an der Ausstattung beginnen.
NohA bittet die Bürger sich zu beteiligen und bei verschiedensten Arbeiten freiwilligen Einsatz zu leisten. Vereine könnten z.B. Aufgaben übernehmen. Was wir jetzt schaffen verkürzt die Zeit bis zur Eröffnung des Marktes. Die jetzt freiwilligen Vorarbeiten reduzieren natürlich auch den Kaufpreis bzw. die Mietkosten, kommen also der Gesellschaft zugute. 
Zur Entstehung des neuen Lebensmittel Marktes wurde schon entscheidendes geleistet, wir sollten das durch unseren Einsatz für das Gemeinschaftsprojekt ebenfalls tun.
Wer mitarbeiten kann, wer jemand kennt der helfen könnte, sollte das im Bekanntenkreis ansprechen und uns mitteilen.
Ansprechpartner: Karl Roth  Tel. 0176-222 99 802
                            O. Adler    Tel. 91 40 33 210
Wir können nur
"miteinander weiterkommen"
 

Freitag, 20. August 2010

Aufruf zur Mitarbeit!

An alle NohA Mitglieder und Bürger von Nordhalben,
 
wir hoffen die erforderliche Zahl der Gesellschafts-Mitglieder für den Lebensmittel Markt demnächst zu erreichen.
Danach werden umfangreiche Änderungen und Sanierungsmaßnahmen am Gebäude und an der Ausstattung beginnen.
 
Um die Zeit bis dahin sinnvoll zu nutzen, sind bereits jetzt schon Aufräumungs- und Reinigungsarbeiten nötig. Karl Roth bringt bereits seit einigen Tagen mit Helfern
die Außenanlagen in Ordnung.
 
NohA ruft deshalb alle Bürger auf, sich zu beteiligen und bei verschiedensten Arbeiten freiwilligen Einsatz zu leisten. Auch Vereine und Organisationen könnten Aufgaben übernehmen.
 
Was wir jetzt schaffen verkürzt die Zeit bis zur Eröffnung des Marktes.
 
Die jetzt geleisteten Vorarbeiten reduzieren natürlich auch den Kaufpreis bzw. die Mietkosten und kommen somit unserer Betreibergemeinschaft zugute.
 
Wer mitarbeiten kann, wer jemand kennt der helfen könnte, sollte das im Bekanntenkreis ansprechen und uns mitteilen.
 
Ansprechpartner: Karl Roth  Tel. 0176-222 99 802
                            O. Adler    Tel. 91 40 33 210
 
Wir können nur
"miteinander weiterkommen"

Mittwoch, 18. August 2010

Wie geht es mit dem "Dorfladen-Projekt" weiter

Unsere nächsten Schritte sind: 

  • Prof. Volker Hahn, unser Unternehmensberater hat mit uns am 3. 8. das Objekt eingehend besichtigt und wird mit seinen Fachberatern die erforderliche Umgestaltung der Einrichtung entwerfen.
  • Wir wollen einen Imbiss oder kleines Cafe als Bürgertreff einplanen.
  • Ein Lieferdienst für Hauslieferung und/oder eine Personenbeförderung ist geplant.
  • Verschiedene Dienstleister und Lieferanten haben schon Interesse gezeigt.
  • Jeder Bürger, Verein, Partei, kann sich an der Gesellschaft/Genossenschaft beteiligen.
  • Der Lebensmittel Markt steht für jedermann offen.
  • Ein mehrseitiger Fragebogen ist in Vorbereitung und wird allen zum Ausfüllen angeboten. Aus diesem Umfrageergebnis werden die Wünsche und Bedürfnisse für das Angebot ermittelt.
  • Für Vorschläge und Ideen sind wir offen, für Fragen ebenfalls.
  • Wenn jeder etwas Werbung für eine Beteiligung macht, werden wir die nötige Anzahl erreichen um die Gesellschaft zu gründen.
  • Je mehr sich beteiligen, desto geringer wird der Betrag für den Einzelnen.

Freitag, 30. Juli 2010

Viel Zuspruch bei der Vorstellung des „Dorfladen- Projektes“ in Nordhalben

Am Dienstag, den 27.07.2010, lud NohA die Bürgerinnen und Bürger von Nordhalben, Heinersberg, aber auch von Tschirn und Titschendorf zu einem Bürgergespräch. Das einzige Thema des Abends, das Thema Nummer eins, wie es Manfred Köstner in seiner Begrüßung formulierte, war die Versorgung mit Lebensmitteln und Haushaltwaren in Nordhalben, die seit Schließung des EDEKA- Marktes im Mai nicht mehr existiert.
Wie sehr die Bewohner dieses Thema bedrückt, zeigte die große Beteiligung an diesem Abend. Weit über 400 Interessierte, das sind nahezu die Hälfte aller Haushalte des Marktfleckens, fanden den Weg in die Nordwaldhalle.
Bild: Otmar Adler

Ein in die Problematik einführender Film des BR aus der Reihe „Unser Land“ zeigte die Initiative einer kleinen Gemeinde aus dem Landkreis Coburg, die ein ähnliches Schicksal wie Nordhalben ereilte. Die Bürger dort fanden unter Leitung von Prof. Hahn schnell einen Weg, ihre Nahversorgung sinnvoll wieder in Gang zu bringen. Sie gründeten eine Gesellschaft und finanzierten durch gemeinsame Einlagen einen „Dorfladen“, dessen Betreiber sie nun selbst sind, dessen Produkte sie bestimmen und dessen Gewinne letztlich sie einstreichen.
Im Anschluss daran wies Otmar Adler auf das gemeinsame Problem hin, dessen Lösung aber auch nur gemeinsam zu bewerkstelligen ist. Er stellte in Aussicht, dass o.g. Prof. Hahn die wissenschaftliche und praktische Begleitung eines solchen Projektes in Nordhalben übernehmen würde. Seine Erfolge an der Uni aber auch im Verkaufsalltag haben ihm einen begehrten Innovationspreis auf Bundesebene eingebracht. Seine Mithilfe wäre ein Glücksfall für Nordhalben. Er bescheinigte unserem Heimatort bereits im Vorfeld hervorragende Voraussetzungen. Es sind neben Grund und Immobilie bereits ein mehr als ausreichender Parkplatz und sogar schon ein Investor vorhanden. Es müsse zunächst eine Gesellschaft oder Genossenschaft gegründet werden. Die ersten konkreten Berechnungen zeigen, dass bei einer Beteiligung von 400 Haushalten auf die einzelne Familie ein einmaliger Betrag 300.- € zukäme. Es würde eine Bedürfnisanalyse unseres Ortes erstellt werden, wenn alles nach Plan laufe, könnte der neue Markt bereits zur Kirchweih starten.
In den angedachten Service- Leistungen des neuen Marktes wären nicht nur ein Lieferdienst an Haushalte gebrechlicher Mitbürger enthalten, die frischen Produkte sollten auch unbedingt aus der Region kommen, weitere Lieferanten könnten täglich wechselnde Landwirte sein, der Markt würde einen Imbisstreffpunkt mit einbeziehen und vieles mehr.
Eine einfache Berechnung konnte den Bürgern belegen, dass bei nur 52 Einkaufs- Fahrten im Jahr nach Kronach eine Summe von 486.- € zusammenkäme. Das wär weitaus mehr, als die einmalige Einlage in eine zu gründende Kaufmarkt- Gesellschaft.

Im anschließenden Bürgergespräch waren über zwanzig zum Teil besorgte, aber zum Großteil aufmunternde und motivierende Wortmeldungen zu hören. Allen voran meldete sich ein Investor, der bereits schon viel unternommen hat, um eine Übernahme des Marktes zu realisieren. Aber NohA warnt ihn vor großen, unüberschaubaren Risiken. Realistisch gesehen wird es wohl keinem Einzelnen gelingen, eine neue Geschäftsübernahme zu schultern. Außerdem würde der Markt in der nächsten Zeit keinesfalls so viel Gewinn abwerfen, dass davon eine Familie leben könne. Nur, wenn dieses Projekt auf sehr vielen Säulen ruhe, also auf einer Markt- Gesellschaft- oder Genossenschaft, könne es auch getragen werden.

 Auch die Zusagen eines zweiten, angeblichen Investors sind leider immer noch recht unsicher. Er würde den Markt aus den Beteiligungen mehrer Geldgeber finanzieren, aber als Spekulationsobjekt wollen wir unsere einzige Einkaufsquelle ja nun wirklich nicht wissen!
Die Leitung des Forstamtes gab zu verstehen, dass sie, nachdem sie ihren Beitrag, nämlich die Sanierung des Forstamtes geleistet hätten, auch gerne von Nordhalben ernst zu nehmende Pläne zur Weiterführung eines Einkaufsmarktes sähen, sonst wären keine Praktikanten mehr bereit, hier tätig zu sein. Alles würde sich in benachbarte Städte verlagern.  
Wenn die Marktgemeinde jetzt nicht richtig reagiere, wenn der Aderlass so weitergehe, würde der ganze Ort verlieren. Unsere Immobilien würden noch weiter im Wert sinken. Zuletzt blieben Senioren in einem Geisterdorf zurück, waren die ernsten Bedenken eines Bürgers.
Ob die Mitglieder einer Konsum- Gesellschaft Nachschuss leisten müssten, wenn Schulden entständen, war eine weitere Frage. Aber die beruhigende Antwort lautete, dass bei einer Gesellschaft oder Co. KG. dies verhindert werden würde. Weitere Bedenken waren, dass die Einlagen nicht ausreichen könnten, um alle anfallenden Reparaturen zu decken. Aber auch hier konnte Entwarnung gegeben werden. Bei der ersten Vorberechnung sei dies alles bedacht worden.

In allen vorgetragenen Beiträgen überwiegten aber positive Wortmeldungen. Nordhalben investiert, um zurückzubekommen, lautete ein Beitrag. Warum machen uns Nachbargemeinden intakte Infrastruktur vor? Weil sie sich einig sind! Wir müssen wieder mehr zusammenhalten und weiterdenken. Eine Katastrophe, wie die nicht in Anspruch genommenen Zuschüsse im Rahmen der Flurbereinigung, dürfe sich nie mehr wiederholen.
Viel Zuspruch und Anerkennung zum „Dorfladen- Projekt“ gab es von Seiten der Partei der Franken. Sie wollen die ersten sein, die die Einlage leisten würden, denn sie würden fest daran glauben, dass die Bürger es schaffen könnten.
Schließlich wollte man wissen, ob die bereits gekaufte Immobilien noch zu haben sei. NohA konnte versichern, dass, wenn jemand mit besserem Konzept käme, der sofort den Zuschlag bekäme und den Markt käuflich erwerben oder mieten können. Dann wäre NohA eine Sorge los und hätte Freiraum zur Lösung weiterer, wichtiger Probleme.

Die Abschließende Abstimmung per Akklamation ergab keine Gegenstimmen für die unkonventionelle Realisierung des Marktes. Bereits 236 Familien unterschrieben, dass sie bereit wären, das Projekt finanziell mit zu tragen.
Wir haben uns noch nicht aufgegeben und wenn es um´s Zusammenhalten geht, können wir uns auf einander immer noch verlassen, stellte zuletzt Manfred Köstner fest.

Sonntag, 4. Juli 2010

Wo sollen wir in Zukunft einkaufen?

zwischenzeitlich ist es jedem aufgefallen:
es gibt keinen Supermarkt mehr hier. Leider haben sich die Bemühungen um eine entsprechende Nachfolge nicht realisieren lassen, so dass wir alle in einer recht misslichen Lage sind. Wir müssen also wieder selbst zupacken, um Abhilfe zu schaffen.

Der Kreis um NohA hat sich bereits seit längerem Gedanken gemacht und möchte nun ein paar Anregungen zur Problematik vorschlagen:

  • Wie wäre es, wenn wir das schon vielfach erprobte und bisher stets bewährte Modell eines Dorfladens verwirklichen würden. Jeder Haushalt steht mit ein und steuert mit bei. Je mehr sich dafür gewinnen ließen, desto günstiger käme es für jede einzelne Familie. 
  • Nur, wenn alle Nutzer eines neuen Marktes mit im Boot sitzen, wäre eine reale, für alle Beteiligten akzeptable Basis für eine Neueröffnung eines Einkaufsmarktes  im Ort geschaffen.
  • Die Chancen stehen im Moment noch gut, neue Ideen relativ günstig zu realisieren. Der Besitzer des gesamten Anwesens macht ein sehr faires Angebot für den Verkauf, so günstig und langfristig krisensicher kommen wir Nordhalbener nie mehr zu einer derartigen Immobilie, die allen dient. 
  1. Nur wer persönlich mit einbezogen ist, hat auch Interesse daran, dass dort gekauft wird.
  2. Nur wer sich persönlich engagiert, kümmert sich auch um eine anspruchsvolle Produkt- Palette, die allen Ansprüchen gerecht wird und die bezahlbar bleibt.
  3. Nur wer persönlich mit haftet, schätzt und achtet die neue Einkaufsmöglichkeit und animiert auch noch weitere Kunden, dort zu kaufen.
  4. Wenn wir selbst "Betreiber" unseres neuen Dorfladens wären, könnten wir auch interessante Produktbereicherungen wie zum Beispiel die Einrichtung eines kleinen Stehkaffees, regelmäßig wechselnde Marktstände umliegender Landwirte u.ä. mitbestimmen.
  5. Darüber hinaus könnten wieder einige attraktive Arbeitsplätze geschaffen werden, die im Moment leider fehlen.

Wir laden alle Heinersberger und Nordhalbener
am Dienstag, den 27. Juli, 19.30 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in die Nordwaldhalle ein.
Es gibt viel zu tun - und das möglichst bald - sonst bestehen die Angebote nicht mehr. Packen wir es also wieder gemeinsam an.

Was kommt auf mich zu?
Erste Kosteneinschätzungen haben ergeben:
bei 400 teilnehmenden Haushalten ergibt sich ein "Genossenschaftsbeitrag" von einmalig 300,- Euro ?
Diese Mitgliedschaft wäre natürlich auch vererbbar. 

Euer NohA Team

Kommentarte erwünscht!
 

Freitag, 11. Juni 2010

Historischer Ratsherrenzug

In Erinnerung an den Frieden von Nordhalben startet am Samstag, 26. Juni in Kronach ein historischer "Ratsherrenzug". 
Mit Zwischenstation in Steinwiesen erwarten wir die historisch gekleideten Wanderer am Sonntag, 27. Juni ab 15.00 Uhr vor dem Rathaus. 

Nach der Begrüßung durch unseren "Schultheiß" werden die Verhandlungen mit den Reußen aufgenommen, die damals zum Sonderfrieden von Nordhalben führten. 

Jeder im historischen Gewand kann mitgehen!
Aber auch Zuschauer in zivil sind gern gesehene Gäste und können dem Spektakel beiwohnen. 

Ab 17.00 wird bei Speis und Trank und Musik gefeiert. 

Programm zum download hier

BayernTour Natur am 26.06.2010

Mühlengeschichte(n) am Oberlauf der Rodach - BayernTour Natur
Geführte Rundwanderung von Nordhalben nach Titschendorf und zurück mit naturkundlichen und historischen Erläuterungen. 
Strecke: Nordhalben - Schloßberg - Thomasmühle - Schnappenmühle - Krögelsmühle - ehem. Kuhmühle - ehem. Titschendorfer Mühle, dort kurze Einkehr. Rückweg über den "Dreiherren-Weg" (Wanderweg des Frankenwaldvereins e. V.). 
Themen: Flora, Fauna, ehemalige Mühlen.

Weglänge: ca. 8 km
für Kinder geeignet
für Sehbehinderte geeignet
Anmeldung erforderlich

Treffpunkt: 14.00 Uhr am Lindenplatz (Ortsmitte, Bushaltestelle)
Lobensteiner Str. 18, Nordhalben


Veranstalter: NohA-Tourismus, Michael Wolf 
Lorenz-Stumpf-Str. 24
96365 Nordhalben
Tel.: 09267 1757
Fax: 09267 914899
Email:

Ansprechpartner/Führer: Karlheinz Schinzel
Telefon: 09267 914 517
E-Mail: 

Freitag, 21. Mai 2010

Übergabe des ISEK

Am 19. Mai präsentierte Herr Lars Bölling vom Planungsbüro UmbauStadt Weimar im Haus des GAstes in Nordhalben die Ergebnisse des Interkommunalen Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes, kurz ISEK genannt.
Er bedankte sich für die sehr gute Zusammenarbeit und die Vorleistung, die bereits von NohA vorbereitet wurde.
Im kleinen Kreis mit Vertretern aus den beteiligten Gemeinden Wallenfels, Steinwiesen und Nordhalben übergab Herr Bölling je eine gebundene Ausgabe an die jeweiligen Bürgermeister. Ein Exemplar erhielt Herr Sitzmann, der im Auftrag der Regierung von Oberfranken die Erarbeitung des Konzeptes begleitete.



ISEK zum Anschauen und Nachlesen

Samstag, 15. Mai 2010

ISEK ist fertig

Am Mittwoch, 19. Mai ist es soweit.
Im Rahmen einer kleinen Feier im Haus des Gastes wird um 19.00 Uhr Herr Bölling von UmbauStadt das Interkommunale städtebauliche Entwicklungskonzept der Öffentlichkeit präsentieren und an die beteiligten Gemeinden übergeben.
Dies ist lediglich der Schlussstrich der Planungsarbeiten. Jetzt geht es an die Umsetzung der Maßnahmen.
Auf Grund der angespannten finanziellen Situation in unserem Heimatort wird sicherlich nicht sofort alles Wünschenswerte in die Tat umgesetzt werden können. Allerdings sind diese Planungsarbeiten eine gute Grundlage für die Entwicklung unseres Heimatortes.

Thorsten Glauber (FW) informiert sich in Nordhalben

Der Landtagsabgeordnete Thorsten Glauber (Freie Wähler) nahm sich sehr viel Zeit, um mit NohA die Situation in Nordhalben zu analysieren.
Bei einen Treffen im Rathaus konnte Bürgermeister Josef Daum auf die finanzielle Situation des Ortes eingehen. Bedingt durch die Unwägbarkeiten beim Kommunalen Finanzausgleich wird sich die Verschuldung Nordhalbens in diesem Jahr um etwa 900 000 Euro erhöhen!
Daher ist es dringend notwendig, die Gemeindefinanzen auf "gesunde Füße" zu stellen. Wir müssen es schaffen, dass Nordhalben eigene Einnahmequellen erschließt um nicht länger am Tropf der Regierung hängen zu müssen. In diese Richtung geht das NohA-Konzept eines Windparkes, von dem Herr Glauber sehr angetan war und seine Unterstützung zusagte.
(v.r. Otmar Adler, BGm. Josef Daum, Abgeordneter Thorsten Glauber, Bernd Daum)
Im Anschluss an das Gespräch übergab Herr Glauber eine alte Zeichnung von Nordhalben an den Rathauschef. (Foto: Michael Wunder)

Freitag, 7. Mai 2010

Partei für Franken in Nordhalben

Bürgermeister Josef Daum erläuterte beim Treffen der neu gegründeten Partei für Franken mit der Bürgerinitiative NohA die Ursachen für die miserable Situation in Nordhalben.
Anlass des Treffens im „Hotel zur Post“ war die herausgegebene Broschüre, welche auf die Missstände in der Marktgemeinde hinwies. Neben dem Landesvorsitzenden Robert Gartenlöhner nahm auch der Bezirksvorsitzende Peter Böswald und weitere Mitglieder der Führungsmannschaft teil.
Als „Hauptschuldiger“ an der miserablen Situation in Oberfranken stand schnell die Bayerische Staatsregierung unter Beschuss. Wie Otmar Adler im Namen der örtlichen Initiative sagte, wolle man mit Reden, Fragen und Antworten mit allen politisch tätigen ins Gespräch kommen und auf Tatsachen und kein sinnloses Lametieren aufmerksam machen.
Bürgermeister Josef Daum sagte, dass viele Politiker quer durch alle Parteien nur große Sprüche klopfen, der strukturschwachen Region aber nicht helfen. Er betonte, dass die Lobbyisten aller Parteien in Münchner Umfeld leben und deshalb diese Region im Fokus des Handelns haben. Nordhalben sei durch die Grenze über Jahre abgeschnitten gewesen, nach dem Fall der Mauer sei die Grenzlandförderung zu schnell weggefallen. Gleichzeitig sei im nur wenigen Metern Entfernung gelegenen Thüringen ein „Förderparadies“ entstanden. Ganze Betriebe wurden deshalb von West nach Ost verlagert, aber keine neuen Arbeitsplätze geschaffen, sondern nur verlagert.
Weiterhin spielten die unterschiedlichen Löhne eine entscheidende Rolle. Durch diese ungleichen Startbedingungen gingen den Handwerkern auch viele Aufträge verloren. Der ehemalige Ministerpräsident Günter Beckstein sei der einzige Politiker gewesen, welcher die Situation begriffen habe. „Hauptknackpunkt“ sei der kommunale Finanzausgleich, so Daum. Gnädigerweise sei man für vier Jahre in ein Pilotprojekt gekommen, wie es anschließend weiter geht, könne man noch nicht sagen, so der Bürgermeister.
Der Bezirksvorsitzende der Partei für Franken Peter Böswald sagte, dass genügend Geld im Land vorhanden sei, nur die Verteilung nicht stimme. Schöne Schreiben der Staatsregierung allein seien wenig hilfreich. Er zitierte ein Schreiben der Europaabgeordneten Monika Hohlmeier, wonach es der Region nicht so schlecht geht, wie immer zu hören sei. Empört zeigte er sich auch über die Absage des Bürgermeisters Gerhard Wunder aus der Nachbargemeinde Steinwiesen, welcher die Absage auch als stellvertretender  Landrat unterschrieben habe.
Man sei von der Ideenvielfalt von NohA sehr angetan und werde die „Angelegenheit Nordhalben“ nach außen tragen, so Böswald. Seine Partei habe bereits zwei offizielle Anfragen zum Thema Nordhalben an Ministerien nach München geschickt. „Das Problem heißt nicht Nordhalben, das Problem heißt Oberfranken“, sagte der Landesvorsitzende Robert Gartenlöhner. Man sei davon ausgegangen, dass wo CSU Bürgermeister regieren die Lage besser sei als in Nordhalben, sagte er mit Blick auf einige gemachte persönliche Eindrücke. Die Grenze der Leidensfähigkeit sei in Oberfranken erreicht, so Gartenlöhner.
Otmar Adler erläuterte erneut die Möglichkeiten eines Windparks, wofür man bereits ein „laienhaftes Konzept“ erarbeitet habe. Michael Wolf erinnerte an die lang Zeit der Benachteiligung der Region.
Zitat des Tages:
Der Wasserspiegel des Wohlstandssees Bayern beginnt zu sinken, die Peripherie trocknet bereits aus.
Quelle: Pressebericht von Michael Wunder im Fränkischen Tag; Fotos: Michael Wunder